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Samskip mit erweitertem Norwegen-Dienst via Hafen Hamburg

Ausgehend von positiven Marktsignalen und einem potentiell aussichtsreichen Wachstum von Containertransporten zwischen Deutschland und Norwegen hat Samskip sich entschlossen, regelmäßige Anläufe der Häfen Tananger und Bergen in seinen wöchentlichen Westnorwegen Fahrplan aufzunehmen.

Der Dienst wird betrieben durch ein 380 TEU Schiff mit bordeigenem Ladegeschirr, der ‚MV Samskip Challenger‘, dessen erster und letzter norwegischer Hafen auf jeder Rundreise nun Tananger sein wird. Auslaufend von Hamburg am Montag und ohne Zwischenstopp in Samskips Multimodalem Hub Rotterdam wird Tananger schon am darauffolgenden Tag erreicht, bevor es am Mittwoch bereits den nächsten Anlauf im Hafen von Bergen gibt.

Durch diesen erweiterten Fahrplan verstärkt Samskip den Wettbewerbsvorteil seiner Short-Sea Container Routen gegenüber klassischen LKW- Verkehren. Die LKW-Verkehre verbinden Deutschland zwar mit dem Südwesten Norwegens, tragen jedoch aufgrund ihrer hohen Anteile am Straßentransport zu mehr Staus und größeren Abgasbelastungen bei. Die Samskip Challenger besitzt zudem eine hohe Reeferkapazität von 85 Stellplätzen, so dass die Anläufe in Tananger und Bergen eine perfekte Ergänzung der umfangreichen Kühllogistik sind, die Samskip betreibt. Durch verlässliche Abfahrten aus Norwegen stillt Samskip den Appetit der Deutschen nach norwegischem Fisch und Seafood.

“Wir arbeiten stetig an einer Optimierung unserer Dienstleistungen und Fahrpläne. Der Hamburg-Westnorwegen-Service hat sich eindeutig als Route etabliert, auf welcher die Kunden den Containertransport als eine solide Option für den Door-to-Door Verkehr als auch für reine Quay-Quay Transporte sehen“, so Paul Wielaard, Head of Norway Trade bei Samskip. „Der Dienst ist schnell, verlässlich, kostengünstiger und nachhaltiger als die LKW-Alternative. Zudem gehen unsere stetigen Investitionen in die Wertschöpfung der Lieferkette und auch die Digitalisierung Hand in Hand mit den Erwartungen der Exporteure und Importeure in Deutschland und Norwegen.“

Samskips Hamburg-Norwegen Service bietet weiterhin regelmäßige Anläufe in Haugesund, Alesund, Holla und Sauda und schafft mit dieser umfassenden Rotation an der Westküste Norwegens attraktive Alternativen auch für Ladungen, die via Straße über Oslo geroutet werden.

“Über diese Distanzen ist der Multimodale Short-Sea Transport zweifelsohne der klare Sieger beim Argument der Kosten, und auch der CO2-Fußabdruck spricht gegen den Transport auf der Straße“, so Wielaard. „Ein interessanter und nicht zu vernachlässigender Faktor bei der Betrachtung der Short-Sea Verkehre mit meist sehr kurzen Inlandtransporten ist auch das Management der eingesetzen Assets, welches die Planbarkeit enorm verbessert, da sich die Verlader ansonsten auf LKW-Transporte in eher abgelegene Regionen verlassen müssen.“

Über den Hafen Hamburg als Drehscheibe verbindet Samskip u.a. seine Transportketten in die baltischen Staaten Lettland, Litauen und Estland sowie Russland. Den nördlichen Wendepunkt dieser Route markiert der Hafen Holla, wobei Samskips Multipurpose Dienste weiter reichende Transporte bis in den hohen Norden bis Hammerfest erlauben.

 

Quelle:
Samskip

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