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In die Zukunft mit 5G-Technologie

Der Startschuss für das Gemeinschaftsprojekt „PORTABLE 5.0“ für die Seehäfen Wismar und Stralsund an der deutschen Ostseeküste und dem Binnenhafen Karlsruhe am Oberrhein ist erfolgt.

Mit einer Gesamtfördersumme in Höhe von 4,1 Millionen EURO werden die Errichtung und der Betreib digitaler Testfelder basierend auf der 5G-Netz-Technologie in den Hafenstandorten gefördert. Förderträger ist das Bundeministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

So werden in den kommenden 2 Jahren verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der 5G-Netze installiert und in Form von digitalen Testfeldern in der Hafenbetriebsumgebung etabliert und erprobt. Die Prozessoptimierung in der Echtzeit-Disposition mit den ansässigen Unternehmen, das automatisierte Beladen von Massengutschiffen sowie der Aufbau eines 5G-Campus für autonomes Fahren auf den Betriebsgeländen sind hierbei die wesentlichen Meilensteine.

Bis Mitte 2024 liefert der überregionale interdisziplinäre Verbund verwertbare Ergebnisse. Die Teilnahme der drei Häfen mit unterschiedlichen Erprobungsfeldern verspricht hohe Multiplikatoreffekte der Ergebnisse für alle anderen deutschen kleineren und mittleren Häfen und sie präsentiert zugleich ein Aktionsfeld reeller Hafenkooperationen. Mit diesem mutigen aber notwendigen Kurs liefert die Projektgruppe einen Baustein für eine bewusste und sichere digitale Transformation der gesamten Hafenwirtschaft in Deutschland und darüber hinaus. Ebenso werden positive Synergieeffekte auf die Umwelt erwartet und somit ein Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 geleistet.

Es geht um den optimierten Einsatz von Ressourcen und um die langfristige Sicherung des multimodalen Logistikstandortes Stralsund durch den Einsatz innovativer Technologien auf dem Weg zum „Hafen 4.0“ im Kontext mit der eigenen klimaneutralen Ausrichtung. Insofern freuen wir uns außerordentlich über den positiven Bescheid des Bundes zum Projekt „PORTABLE 5.0“, das als Verbundvorhaben mit dem Seehafen Wismar und den Rheinhäfen Karlsruhe zugleich für gelebte Hafenkooperationen steht.“, kommentiert Sören Jurrat, Geschäftsführer des Seehafen Stralsund, das Projekt.

„Wir freuen uns mit dem Start des Umsetzungsvorhabens "Portable 5.0" auf eine neue digitale Ära im Rheinhafen Karlsruhe", so Jens-Jochen Roth, Forschungs- und Projektmanager bei den Rheinhäfen. „Durch die Förderung des Bundesministeriums für Verkehr und Digitales ist es uns jetzt möglich, den Hafen mit der neuesten 5GTechnologie auszurüsten und somit den Transformationsprozess zu starten. Darin sehen wir nicht zuletzt auch einen Standortvorteil für die gesamte Region Karlsruhe.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit unserem Konzept „Portable 5.0“ überzeugen konnten und wir als Seehafen Wismar die Gesamtprojektleitung verantworten. Die kommenden Jahre werden für uns alle sehr spannend. Unsere Zukunftsideen, wie z.B. das autonome Fahren, können nun auch real erprobt werden und sind nicht länger nur Konzepte in der Schublade. Damit können wir auch weiterhin unserem Ruf als Digitalisierungstreiber an der Ostseeküste gerecht werden“, so Florian Lemke, Verbundkoordinator „Portable 5.0“ und Prozess- und Projektmanager der Seehafen Wismar GmbH.

Über die Seehäfen Wismar und Stralsund

 Die Seehäfen sind Eigentümer der Infrastruktur und betreiben am Standort den Hafenbetrieb. Effiziente Multi-Purpose-Terminals stehen für ein vielfältiges Angebot hafenspezifischer Dienstleistungen. Über die Terminals werden Projektladungen, Stück- und Massengüter umgeschlagen. Warehousing und weitere hafenspezifische Angebote runden das Dienstleistungsprofil ab.

Über den Rheinhafen Karlsruhe

Mit einem Gesamtumschlag von 6 – 7 Millionen Tonnen im Jahr gehört der zweitgrößte Hafen Baden-Württembergs und fünftgrößte Hafen Deutschlands zu den Top10–Binnenhäfen des Kontinents. Modernste Umschlageinrichtungen (einschließlich Container-Terminal und Ro-Ro-Anlage) und das in dieser Art einmalige Hochwassersperrtor sorgen für Sicherheit und optimalen Service.

 

 

Quelle & Kontakt

Florian Lemke

Tel.: +49 3841 452 455

E-Mail: flemke@hafen-wismar.de

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