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Kombiverkehr steigert intermodale Verkehre von und nach den Ostseehäfen überproportional

2018 wurden insgesamt 937.838 Lkw-Sendungen von der Straße auf die Schiene verlagert. Gleichwohl belasten die Leistungsqualität der Bahnen und Streiks in Frankreich das Ergebnis im internationalen Verkehr. Zudem gibt es eine Trassenpreisreduktion, modifizierte Produktionskonzepte und neue Angebote für 2019.

 

Die Kombiverkehr KG, Europas Marktführer im intermodalen Verkehr, transportierte im Geschäftsjahr 2018 insgesamt 937.838 Lkw-Sendungen (eine Sendung entspricht der Kapazität eines Lastzuges) in ihren nationalen und internationalen Netzwerken. Das Sendungsergebnis entspricht 1,86 Millionen TEU. Im Vergleich zum Vorjahr wurden damit 2,1 Prozent weniger Sendungen von der Straße auf die Schiene verlagert. „Die Forderung seitens der Kunden aus Spedition und Logistik nach einer durchschnittlichen Leistungsqualität von 85 Prozent im internationalen und 90 Prozent im nationalen Verkehr konnte im vergangenen Jahr von einigen Eisenbahnverkehrsunternehmen leider bei Weitem nicht erbracht werden, was uns auf zahlreichen Verbindungen letztlich Aufkommen gekostet hat“, kommentiert Robert Breuhahn das nun vorliegende Jahresergebnis. Zudem konnten rund zehn Prozent der regulär bestellten Züge unter anderem aufgrund fehlender Ressourcen, die auch aus Zugverspätungen auf der Strecke resultierten, nicht angeboten werden. Weitere Einflussfaktoren waren lang andauernde und massive Streiks des öffentlichen Dienstes in Frankreich von März bis Anfang Juli, die für Kombiverkehr erhebliche negative Auswirkungen auf die Verkehre zwischen Deutschland und Frankreich beziehungsweise Spanien und Portugal hatten.

Die Ergebnisse in den einzelnen Marktsegmenten splitten sich wie folgt auf: Im Ostseeverkehr konnte das Frankfurter Unternehmen erneut kräftig zulegen. Mit 14 Prozent mehr transportierten Containern, Wechselbehältern und Sattelaufliegern wurden insgesamt 90.083 Lkw-Sendungen zwischen den deutschen Wirtschaftszentren und den Ostseehäfen Kiel, Lübeck und Rostock mit Weiterleitung per Fähre nach Skandinavien befördert. Den Rückgang im Binnenverkehr in Höhe von 3,6 Prozent auf 200.059 Lkw-Sendungen, der auf die Einstellung eines einzigen Produktes (Bremen Roland – Stuttgart Hafen v.v.) zurückzuführen ist, konnten die Ostseeverkehre mehr als kompensieren, sodass insgesamt ein Plus von 1,2 Prozent im nationalen Verkehr (290.142 Lkw-Sendungen) zu Buche stand. Im internationalen Verkehr transportierte Kombiverkehr mit 647.696 Lkw-Sendungen 3,6 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr.

Innerhalb des letzten Quartals 2018 verzeichnete die Kombiverkehr KG auch in der Gesamtmengenstatistik wieder ein positives Ergebnis mit einem Wachstum von über zwei Prozent. „Die Mengenzuwächse im maritimen Verkehr von und nach Rotterdam durch die Umstellung auf das Terminal Neuss, verbunden mit der Kapazitätserweiterung auf 22 wöchentliche Abfahrten, und die Stabilisierung sowohl der Brenner- als auch der nationalen Verkehre setzen sich auch im aktuellen Geschäftsjahr fort, welches aufgrund der notwendigen betrieblichen Optimierungen ein besonders herausforderndes werden wird“, so Breuhahn weiter. Ein neues leistungsstarkes Produktionskonzept für die Verkehre zwischen dem Ruhrgebiet und Polen, der neue Kurzshuttle zwischen Hamburg und Kiel-Norwegenkai für Sendungen von und nach Oslo sowie die geplante Verkehrsaufnahme des Zuges Kreuztal/Kornwestheim – Verona v.v. im zweiten Quartal 2019 sollen das Sendungsaufkommen der Gesellschaft weiter ansteigen lassen. „Mit der Reduzierung der Trassenpreise wurde durch die Bundesregierung zudem das richtige Signal für den Aufbau neuer Produkte und die Stärkung des Sektors gegeben“, so Geschäftsführerkollege Armin Riedl.

Über die Kombiverkehr KG
Die 1969 gegründete Kombiverkehr Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr mbH & Co. KG entwickelt, organisiert und vermarktet als Europas Operateur Nummer 1 im intermodalen Verkehr ein internationales Schienennetz, das Spediteuren und Transportunternehmen die intelligente Kombination der Vorteile von Schiene, Straße und Seeschiff ermöglicht. Für den wirtschaftlichen, sicheren und umweltfreundlichen Transport von Gütern bietet Kombiverkehr mehr als 170 Zugabfahrten mit mehr als 15.000 Verbindungen pro Nacht quer durch Europa an. Anteilseigner der Kommanditgesellschaft sind rund 230 nationale und internationale Speditionen und Transportunternehmen sowie die Deutsche Bahn AG. Das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main hat im Jahr 2018 insgesamt 937.838 Lkw-Sendungen (1,86 Mio. TEU) von der Straße auf die Schiene verlagert und der Umwelt damit den Ausstoß von über einer Million Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids erspart. 132 Vollzeitkräfte haben 2017 einen Umsatz von 447,5 Millionen Euro erwirtschaftet.

 

Pressekontakt:
Kombiverkehr Deutsche Gesellschaft für kombinierten Güterverkehr mbH & Co. KG,
Jan Weiser
Telefon 069 7 95 05-142

jweiser@kombiverkehr.de

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