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Sächsische Binnenhäfen erfüllen ihren Auftrag und sichern logistische Infrastrukturen in der Corona-Krise

Die Hafenstandorte der SBO-Hafengruppe (Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH) laufen derzeit auf Hochtouren.

Ziel ist es, die wegfallenden Transportwege auf Grund der Corona-Krise teilweise zu kompensieren und den angesiedelten Unternehmen mit mehr als 1.500 Mitarbeitern die nötige Unterstützung und Sicherheit für die anstehenden und zukünftigen Probleme zu geben. Hierzu wurden umfangreiche Maßnahmen getroffen. Aktuell finden verstärkt Schiffstransporte, auch zwischen Tschechien und Deutschland, statt, um die Versorgung stabil zu halten. Momentan warten im Hafen Riesa fünf Schiffe auf ihre Be- und Entladung mit Getreide, Containern und Düngemitteln.

Die Containerversorgung der Unternehmen über den Standort Riesa wird vollumfänglich sichergestellt. Die unternehmenseigene LKW-Flotte ist rund um die Uhr im Einsatz, um entstehende Engpässe in der Ver- und Entsorgung der Industrie und dem Handel zu minimieren. Dafür sind die Fahrzeuge mittlerweile auch direkt in Richtung Seehäfen unterwegs. Im Containerservice- und Instandsetzungsbereich im Hafen Riesa herrscht Hochbetrieb, da die Handelsunternehmen dringend Wechselbehälter für den Transport von Waren benötigen. Dies sichert die SBO mit ihrem Partner SEACO für Sachsen ab. Das alles muss erfolgen vor allem unter der Prämisse, dass die Mitarbeiter möglichst geschützt bleiben, um die Aufgaben auch zukünftig erledigen zu können. Auch hier wurden besondere Vorkehrungen und Maßnahmen getroffen.

In den tschechischen Häfen sind die Herausforderungen um ein vielfaches höher. Durch die generelle Ausgangsperre müssen hier besondere Maßnahmen getroffen werden. Alle tschechischen Kollegen sind ausnahmslos im Einsatz und sorgen mit dem Umschlag und der Verladung von Getreide, Düngemitteln, Kohle, Asphalt und Produkten für die Fahrzeugindustrie dafür, dass die Transportströme sowohl in Tschechien als auch Richtung Deutschland funktionieren können.

Selbst in der Industriehafen Roßlau GmbH muss nunmehr parallel zur bestehenden Bausituation der Umschlag von dringend benötigten Materialien für den Stahlbau und die Nahrungsmittelindustrie erfolgen, um Transportengpässe abzubauen.   

„Wir werden uns den Herausforderungen stellen und damit unseren Beitrag, der sicherlich im Vergleich zu den hohen Herausforderungen im medizinischen Bereich eher klein ist, leisten und gemeinsam mit unseren Mitarbeitern ein Stückchen zur Bewältigung der Aufgaben beitragen“, erklärt SBO-Geschäftsführer Heiko Loroff. 

 

Quelle und Kontakt:

Sächsische Binnenhäfen Oberelbe GmbH
Mandy Hofmann
Tel.: 0351 / 4982 – 263
mandy.hofmann@binnenhafen-sachsen.de

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