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DFDS Germany ApS & Co. KG

DFDS: Durch das Nebentor nach England

Die Haupteinfallstore nach Großbritannien sind der Eurotunnel und die klassischen Fährverbindungen von Calais und Dünkirchen nach Dover. Millionen von LKW nehmen jährlich diese Route.

Ein Nebentor, das sich in Deutschland im England-Verkehr einen Namen gemacht hat, liegt im niedersächsischen Cuxhaven.

Dort betreibt die dänische Fährreederei DFDS seit 1992 einen regelmäßigen RoRo-Dienst in das englische Immingham. „Angesichts der angespannten Lage rund um die klassischen Routen ist die Nachfrage im England-Verkehr deutlich gestiegen“, berichtet Linienmanager Ortolf Barth. 

Die Dimension ist eine andere als am Kanal, wo DFDS auch selbst Fährverbindungen von Dünkirchen und Calais betreibt. Dort liegt der Fokus auf einer schnellen Überfahrt im begleiteten Verkehr.

In Cuxhaven setzt DFDS vorrangig auf unbegleitete Transporte. Etwa 20 bis 24 Stunden dauert eine Überfahrt. Doch spielt die reine Reisezeit eine untergeordnete Rolle. „Für unsere Zielgruppe steht die gesicherte, störungsfreie Transportkette im Vordergrund“, verdeutlicht DFDS-Niederlassungsleiter Marcus Braue. Ein weiterer Vorteil für den Kunden ist, dass dieser die an Land verbleibenden Zugmaschinen effizienter einsetzen kann.

Die sich zuspitzenden Rahmenbedingungen und äußeren Einflüsse führen dazu, dass Verlader zunehmend umdenken und sich statt einer schnellen Überfahrt für die sichere Variante entscheiden. Dazu gehören die sich zuspitzende Stausituation Richtung Niederlande und Frankreich, die steigenden Lohn- und Mautkosten für LKW-Fuhrunternehmer, die Unsicherheiten durch Streiks und die aktuelle Flüchtlingsproblematik am Kanal sowie der zunehmende Fahrermangel, zählt Braue auf.

Weiter profitiert der DFDS-Standort von der positiven Handelsentwicklung Englands mit den osteuropäischen Ländern Polen, Tschechien und der Slowakei. Diese Märkte sind im Hinterlandverkehr schnell von Cuxhaven aus erreichbar. In einem nächsten Schritt wolle DFDS untersuchen, inwieweit der Aufbau von intermodalen Transportketten auf einzelnen dieser Relationen darstellbar sei, verrät Barth.

Als Vorreiter bei der Abbildung von umweltschonenden Transportketten nennt Barth die Automobilbranche, die das Gros ihres über Cuxhaven bewegten Aufkommens per Bahn anliefert.

Über DFDS

Die DFDS A/S ist ein an der Börse in Kopenhagen notiertes Logistik-Unternehmen mit etwa 6.400 Mitarbeitern, welches sich in die Geschäftsbereiche DFDS Seaways und DFDS Logistics aufgliedert. Die Frachtsparte der Reederei DFDS Seaways betreibt ein in der Nord- und Ostsee ausgedehntes Short Sea-Netzwerk sowie mehrere hochfrequentierte Fährrouten im Ärmelkanal. Im Mittelmeer ist die Reederei mit einer Route zwischen Marseille und Tunis aktiv.

Auf dem deutschen Markt ist DFDS Germany ApS & Co. KG mit zwei Standorten präsent. Dabei ist Kiel das Hub für Verbindungen ins Baltikum sowie nach Russland und Cuxhaven die Drehscheibe für Verbindungen nach Großbritannien und Dänemark. Neben den klassischen Kai/Kai-Transporten werden auch ganzheitliche Haus/Haus-Verkehre inklusive Lagerhaltung unter Einbeziehung multimodaler Transportketten angeboten.

Ihr Kontakt für weitere Informationen:

DFDS Germany ApS & Co. KG, Cuxhaven
Herr Marcus Braue
Phone: +49-4721-79 60 32
E-Mail: marcus.braue@dfds.com 
Homepage: http://freight.dfdsseaways.com/


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