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Elbe Allianz e.V.

Die Elbe Allianz e.V. ist ein Zusammenschluss von etwa 100 Unternehmen aus der verladenden Wirtschaft und der Verkehrswirtschaft, Landes- und Kommunalbehörden sowie regionalen Industrie- und Handelskammern beiderseits der Elbe einschließlich der Tschechischen Republik. Ziele des Vereins sind die Förderung der Wasserstraßen und Häfen im Stromgebiet der Elbe, ihrer schiffbaren Nebenflüsse und angrenzenden Kanäle.

Wesentliche Forderung der Elbe Allianz e.V. war und ist, eine stabile und durchgängige Fahrrinnentiefe durch entsprechenden Unterhaltungsaufwand und ggf. umweltverträgliche und kosteneffiziente Ausbaumaßnahmen zu garantieren. Dies gilt insbesondere auch für die Elbestrecken bei Coswig und Dömitz und andere Stellen, an denen der Fluss nicht im Gleichgewicht zwischen Erosion und Abfluss ist und an denen gar keine bzw. nicht ausreichend Buhnen vorhanden sind. Die Geschäftsstelle des Vereins wird von der Handelskammer Hamburg geführt.

Die Elbe Allianz e.V. ist seit 2013 die Nachfolgevereinigung des 1976 gegründeten „Vereins zur Förderung des Elbstromgebietes e.V.“ – kurz Elbstromverein. Die Wurzeln des Engagements für das Elbstromgebiet gehen auf den 1951 gegründeten „Nord-Süd-Kanal-Verein e.V.“ zurück.

Der Verein Elbe Allianz e.V. verfolgt unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige Ziele. Sie bestehen in der Förderung der Wasserstraßen und Häfen im Stromgebiet der Elbe und ihrer schiffbaren Nebenflüsse und angrenzenden Kanäle, insbesondere des Elbe-Seitenkanals und des Elbe-Lübeck-Kanals. Der Verein setzt sich - unter anderem durch Gutachten, Empfehlungen und Veranstaltungen - für den Erhalt und den Ausbau der Wasserstraßen und Binnenhäfen im Einzugsgebiet der Elbe ein. Schwerpunkt der heutigen Arbeit ist das Eintreten für eine leistungsfähige Binnenwasserstraße europäischer Größenordnung im Stromgebiet der Elbe oberhalb von Magdeburg.

Unsere Position:

Die fortschreitende ökonomische Integration der EU und ihre bevorstehenden Osterweiterung werden zu einem starken Anwachsen des internationalen Handels und der Transporte führen. Die Bundesregierung erwartete in ihrem "Verkehrsbericht 2000", dass der Güterverkehr in Deutschland bis zum Jahr 2015 um rund 64 Prozent zunimmt (Basis 1997). Dies würde eine Steigerung der Güterverkehrsleistung auf der Straße auf 422 Mrd. Tonnenkilometer bedeuten. Für den heutigen EU-Verkehrsraum erwartet die EU-Kommission bis 2025 einen Anstieg des Güterverkehrsvolumens um ca. 70 %. Insbesondere die Bundesrepublik als zentrales Transitland steht dabei vor enormen Kapazitätsproblemen. Um das Verkehrswachstum umwelt- und sozialverträglich abzufedern, ist eine stärkere Entlastung der Straßeninfrastruktur durch Bahn und Binnenschiff unumgänglich. Dies soll unter anderem auch durch die LKW-Maut unterstützt werden.

Die Wasserstraßen haben im Gegensatz zu den anderen Verkehrswegen noch große Kapazitätsreserven. Damit die allgemein gewünschte und notwendige Verkehrsverlagerung realisiert werden kann, müssen den Nutzern zunächst leistungsfähige Alternativen zur Straße angeboten werden. Davon kann jedoch bei der Elbe noch keine Rede sein.

Es gibt inzwischen überzeugende Beispiele dafür, dass Lösungen bei der Modernisierung der Binnenwasserstraßen ökologische und ökonomische Anforderungen kombinieren können. Diese gilt es zu suchen und zu realisieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Geschäftsstelle der Elbe Allianz e.V.
bei der Handelskammer Hamburg

Frau Anja Zarse
Tel.: +49 (0) 40 - 361 38 316
Fax: +49 (0) 40 - 361 38 313
E-Mail: elbeallianz@hk24.de


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