Wissen, wie Wasser Waren bewegt

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SACO Shipping GmbH

Stückgüter fahren gut auf dem Wasser: Der Shortsea-Verkehr ist nicht nur für den Transport von Vollcontainern eine interessante und zudem auch umweltfreundliche Alternative zum Lkw. Er eignet sich auch für Sammelladungs-Transporte.

Die SACO Shipping GmbH, mit dem Stammhaus in Hamburg und weiteren Niederlassungen in Bremen, Duisburg, Wien, Basel, Prag, Bratislava, Budapest, wurde 1988 gegründet. Innerhalb von 27 Jahren ist die Firma zu einem der größten inhabergeführten NVOCC (non-vessel operating common carrier) in Europa gewachsen. Von Hamburg und Bremen aus organisiert SACO Shipping direkte Sammelcontainer zu über 180 Häfen weltweit, im Import übernimmt das Unternehmen den direkten Service von 85 Häfen weltweit. Zu den weiteren Dienstleistungen gehören unter anderem Vor- und Nachläufe, Vollcontainer-Seefracht (FCL) sowie Luftfracht-Sammelladung. Rund 300 Mitarbeiter arbeiten heute in der Firmengruppe.

Das in Hamburg gegründete Logistik-Unternehmen zeigt als neutraler Dienstleister der Speditionen überzeugend auf, welches Potenzial hinter dem Kurzstreckenseeverkehr steckt.

Der Standort Hamburg ist dabei Dreh- und Angelpunkt für den mittelständischen Betrieb. Ende 2013 nahm SACO Shipping sein neues Logistik-Zentrum inklusive Containerpackstation in Hamburg-Wilhelmsburg in Betrieb. Als Betreiber agiert die PCH Packing Center Hamburg GmbH. Gut 23 Mio. EUR kostete die verkehrstechnisch günstig gelegene Einrichtung. Zwei weitere Vorteile: Der Standort befi ndet sich in nächster Nähe zu den großen Container-Terminals, und die Anlage ist auf Wachstum ausgelegt.

Die Innovationsfreudigkeit des Logistikdienstleisters spiegelt sich auch in einer neuen Initiative wider. Im August 2016 führte SACO Shipping ein neues Serviceprodukt ein: Den Transport von LCL-Ladung per Bahn zwischen Hamburg/Bremen und China, genauer gesagt Suzhou. Von dort gibt es Anschlussmöglichkeiten zu weiteren innerchinesischen Bestimmungen. SACO-Geschäftsführerin Andrea Briks berichtet über die Hintergründe: „Wir erfüllen damit einen immer wieder vorgetragenen Wunsch unserer Kunden.“ Bislang war es auf dieser Verkehrsachse üblich, Vollcontainer per Bahn zu transportieren. Die Transitzeit liegt derzeit bei gut 20 Tagen. „Unser Ziel sind 17 Tage“, sagt Briks. Zur Einordnung: Im Seeverkehr wird mit gut 30 Tagen kalkuliert, doch gehören im Zeitalter von „Slow-Steaming“ auch längere Seetransportlaufzeiten zur Wirklichkeit.

Zu den neuesten Diensten von SACO im intermodalen Shortsea-Verkehr gehört auch der Dienst von Hamburg/Bremen nach Tunis/Rades mit einer Transitzeit von sechs Tagen. „Diese schnelle, kostengünstige und zudem umweltfreundlichere Lösung zur Luftfracht und Seefracht wurde von den Kunden schnell angenommen“, sagt Briks.

Im Bereich der LCL-Ladung organisiert SACO Shipping mit seinen Partnern regelmäßig Transporte zu mehr als 180 direkten Hafenplätzen und hat 400 weitere Destinationen im Transshipment im Portfolio. Damit haben Verlader von Sammelgut eine Alternative zum LKW. Zu den Vorteilen zählt Briks den attraktiven Transportpreis, die gute Planbarkeit der Transporte, den Wegfall von Mautkosten und den wichtigen Aspekt einer Verbesserung des CO2-Fußabdrucks.

Ihr Kontakt für weitere Informationen:

SACO Shipping GmbH, Hamburg
Phone: +49 40 311706-0
E-Mail: info@saco.de 
Internet: http://www.saco.de


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