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Scandlines Deutschland GmbH

Transport und Logistik verändern sich seit Jahren enorm. Die verladende Wirtschaft fordert schnellere, flexiblere Lieferketten. Speditionen reagieren mit neuen und innovativen Konzepten, im Skandinavien-Verkehr unter anderem mit einer höheren Terminal-Dichte und schnellen Linientransporten, Begegnungsverkehren auf Langstrecken oder Hub-Konzepten zur optimalen Nutzung von Fahrzeitressourcen und Equipment.

„Die gestiegenen Anforderungen werden in der Supply Chain automatisch auch an die Reedereien weiter gegeben“, so Henrik Till, Key Account Manager Freight bei Scandlines Deutschland. Neben weiteren Faktoren, wie der bestehenden Unsicherheit für lange Fährverbindungen durch die 2015 in Kraft tretenden MARPOL-Regelungen, sind dies ausschlaggebende Gründe für die heutige Konzentration der Fährreederei ausschließlich auf kurze, hochfrequente Routen auf der Südlichen Ostsee.

Dabei kann man „Short Sea Shipping" bei Scandlines wörtlich nehmen: Alle 6 Minuten legt eine Fähre ab, bei routenabhängigen Fahrzeiten zwischen 20 und 120 Minuten. Mit mehr als 240 Abfahrten täglich (90.000 pro Jahr) bietet Scandlines im Transportkorridor von/nach Skandinavien die ideale, unterbrechungsfreie Verbindung von Straße und Schiff. Bedarfsgerecht ergänzt werden die eigenen Routen durch Kombinationen mit Partnerprodukten. Kunden profitieren durch optimierte Lieferzeiten, schnellere Rundläufe des Equipments und vereinfachte Disposition. Fahrer nutzen optimal ihre kurzen Ruhezeiten ohne Unterbrechung des Transports.

Dabei setzt Scandlines auf einen bewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen. So wird der Schadstoffausstoß auf der Route Puttgarden–Rødby künftig deutlich reduziert. Das Pilotprojekt kombiniert herkömmlichen dieselelektrischen Antrieb mit einem Hybridsystem. Besonders während der Hafenliegezeiten produzieren die Dieselgeneratoren überschüssige Energie, die in Batterien gespeichert wird. Bei Spitzenlasten wie dem An- und Ablegemanöver oder hoher Fahrt führt das System gespeicherte Energie zu und erlaubt einen konstanten, optimalen Betrieb der Dieselgeneratoren. Das Hybridsystem optimiert die Effizienz der Schiffsmotoren und reduziert so den Ausstoß von CO2, SO­­X und NOX erheblich. Zusätzlich werden Abgaswäscher (Scrubber) installiert, um den Schwefelausstoß auf die ab 2015 geforderten 0,1 Prozent zu senken.

Scandlines ist weltweit die erste Reederei, die in diesem Umfang auf einen Hybrid-Antrieb an Bord setzt. Die EU fördert Scandlines´ innovatives Projekt, das sich durch die einzigartige Kombination aus Hybridtechnologie und Abgaswäschern auszeichnet, mit 6,4 Mio. EUR aus dem TEN-V-Programm.

Die 1998 gegründete Scandlines ist eine der größten Fährreedereien in Europa. Auf drei Routen zwischen Deutschland, Dänemark und Schweden bietet Scandlines einen hochfrequenten und effizienten Transport für Passagiere und Frachtkunden. 2012 transportierte Scandlines 11.7 Millionen Passagiere, 2.7 Millionen Pkw sowie mehr als 800.000 Frachteinheiten auf den Routen Puttgarden-Rødby, Rostock-Gedser und Helsingør-Helsingborg. Die Reederei ist durch ihre Tochtergesellschaften mit Sitz in Rostock und Kopenhagen vertreten. Alleiniger Gesellschafter der Scandlines GmbH ist die Britische 3i Gruppe.

„Im Bereich Short Sea Shipping wächst mit dem SPC eine ideale Plattform zum Informationsaustausch und zur Vernetzung beteiligter Unternehmen aus der Schifffahrt, der Transport- und Logistikbranche sowie der Politik auf regionaler, nationaler und Europäischer Ebene. Dies ist für uns von großer Bedeutung,“ erläutert Henrik Till, Key Account Manager Freight, Scandlines Deutschland GmbH.

Ihr Kontakt für weitere Informationen:

Scandlines Deutschland GmbH
Herr Henrik Till
(Key Account Manager Freight)
henrik.till@scandlines.com
www.scandlines-freight.com


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