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Erfolgreich gefördert: Verlagerungspotenzial für K+S

Jährlich produziert und vermarktet die K+S AG aus den geförderten Rohstoffen rund sieben Millionen kali- und magnesiumhaltige Düngemittel und Industrieerzeugnisse, etwa fünf Millionen Tonnen stickstoffhaltige Düngemittel und mehr als 20 Millionen Tonnen Salzprodukte. Die europäischen Standorte des großen Herstellers befinden sich vor allem in Deutschland und den angrenzenden Staaten.

Ein erheblicher Anteil der Relationen in Europa wird noch per Lkw bedient. Um seine umweltfreundliche Logistik konsequent zu entwickeln, möchte der Produzent diese Straßentransporte auf Verlagerungsfähigkeit prüfen.


Die Ausgangssituation

Für den Transport seiner Produkte setzt K+S bereits in hohem Maße auf Wasserstraße und Schiene. Mit der Containerzuglinie ,Baltic Train' verfügt das Unternehmen über eine Verbindung zwischen Osthessen/Westthüringen und den Überseehäfen Hamburg und Bremerhaven. Ein erheblicher Anteil der Relationen in Europa wird derzeit noch per Lkw bedient.

Die Anforderung

Das SPC-Team nimmt alle europäischen Relationen mit einer jeweiligen Jahrestonnage von mehreren hundert Tonnen unter die Lupe. In einem zweiten Schritt folgt ein Abgleich mit dem Liniendienstangebot der Shortsea-Anbieter.

Das Ergebnis

Ein Viertel der überprüften Relationen mit höherem Güteraufkommen lässt sich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten auf ökologisch verträglichere Verkehrsträger umstellen.
Bei den Vorläufen kommt vor allem der Container-Shuttle ,Baltic Train' zum Zuge. Für den Transport per Schiff via Großbritannien und Schweden stehen ab Bremerhaven, Hamburg, Duisburg und Rotterdam Dienstleister aus dem Mitgliederkreis und dem Netzwerk des SPC zur Verfügung. Dadurch ergeben sich folgende Vorteile:

  • Flexible Verknüpfung von Schiff und Bahn über die Seehäfen
  • Steigerung der Liefer- und Servicequalität
  • Höhere Wirtschaftlichkeit
  • Optimierung der CO2-Bilanz

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