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Auf neuem Kurs: BSH setzt auf kombinierte Verkehre

Bisher hatte der europäische Marktführer bei der Versorgung des englischen Marktes mit Koch-, Kühl- und Gefriergeräten sowie Geschirrspülmaschinen auf die Straße gesetzt. Doch die Landwege sind zunehmend überlastet.


Die Ausgangssituation

Für den Transport der Haushaltsgeräte von den süddeutschen Produktionsstandorten Bretten, Dillingen und Giengen bis ins Zentrallager Milton Keynes setzt die BSH Mega-Trailer oder Jumbo-Hängerzüge ein. Die stehen immer häufiger im Stau.

Die Anforderung

Ein neues Transportkonzept unter Einbeziehung von Wasserwegen soll für mehr Effizienz sorgen. Dabei zählen nicht nur wirtschaftliche Faktoren. Auch Umweltaspekte stehen in den Leitlinien des Konzerns ganz oben. Eine besondere Herausforderung ist die optimale Bestückung der Container.

Das Ergebnis

In Bretten werden die Produkte aus den südwestdeutschen Werken gebündelt. Spezial-LKW fahren täglich übergroße Container an das trimodale GUT-Terminal Gernsheim. Hier geht es per Binnenschiff nach Rotterdam und weiter mit Shortsea-Schiffen nach Purfleet (UK). Anschließend erfolgt der LKW-Nachlauf ins Zentrallager nach Milton Keynes.

  • Der Transport per Schiff ist günstiger bei großer Terminsicherheit.
  • Die Kosten sind konstant und besser kalkulierbar.
  • Die speziellen Großcontainer gewährleisten optimale Wirtschaftlichkeit.
  • Die Container tragen als „schwimmendes Lager“ zur Reduzierung der Lagerbestände bei.
  • Durch die Verlagerung aufs Wasser ergeben sich deutliche Umweltvorteile.

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