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Gips, Sand, Granulat: DB Schenker Rail baut auf das SPC

Insgesamt werden jährlich circa 9 Millionen Tonnen mineralischer Erzeugnisse aus deutschen
Steinkohlekraftwerken als Rohstoffe in der Bau- und Baustoffindustrie eingesetzt. Bisher werden Kraftwerksnebenprodukte wie Flugasche, REA-Gips, Kesselsand und Schmelzkammergranulat vorrangig in unmittelbarer Umgebung der Kraftwerke und häufig per LKW transportiert. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist ein steigender Baustoffbedarf auch im Hinterland und den europäischen Nachbarstaaten zu verzeichnen.


Die Ausgangssituation

Jährlich werden circa 9 Millionen Tonnen mineralischer Erzeugnisse aus deutschen Steinkohlekraft-
werken vorrangig für Bauprojekte in der Umgebung der Kraftwerke eingesetzt. Doch auch im Hinterland und den Nachbarstaaten steigt der Bedarf.

Die Anforderung

DB Schenker Rail will Kraftwerksnebenprodukte mit massengutaffinen Verkehrsträgern abwickeln.
Das SPC soll regionale Binnenhäfen in Nähe der neuen Verbrauchsorte identifizieren. Neben tri-
modalen Anbindungen müssen die Häfen über Lagerund Umschlagmöglichkeiten für staubende Schüttgüter sowie entsprechende Genehmigungen verfügen.

Das Ergebnis

Insgesamt konnte das SPC deutschlandweit 49 geeignete Binnenhäfen identifizieren. Zusätzlich erwog das Team überregionale Möglichkeiten einer Konsolidierung aus diversen Quellen. Ein Rückgriff auf den Straßengüterverkehr ist nur in Ausnahmefällen und im Rundlauf zu den Endverbrauchsstellen erforderlich.

Durch Einbeziehung der Wasserwege ergeben sich folgende Vorteile:

  • Hohe Wirtschaftlichkeit für den Transport von Schüttgütern
  • Flexible Wahl der Verkehrsträger durch trimodale Anbindung der Häfen
  • Häfen als Zwischenlager bei saisonal bedingten Überkapazitäten
  • Hohe Planungs- und Verkehrssicherheit
  • Optimierung der Umweltbilanz durch Entlastung der Straßen

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